18.Januar.2019

Polen | Gebiet Siedlce | Inspektion mit der ITD Radom

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Der Seitenschutz ist zu niedrig für Rinder.

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Bereits 800 km vor der geplanten Ruhepause ist die Einstreu völlig verdreckt.

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Geflügeltransport vorher und nachher.

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TSB|AWF und EonA begleiten die Polizei für Schwerlastverkehr östlich von Warschau und unterstützen sie bei der Kontrolle von Tiertransporten.

Tag 1:

Der erste Tiertransporter, der für die Kontrolle gestoppt wird, ist leer. Die Konstruktion des Fahrzeugs gibt uns jedoch Anlass zur Besorgnis. Der Seitenschutz der steilen Laderampe ist viel zu niedrig für Rinder. Wir werden den für die Zulassung zuständigen Veterinär verständigen, um sicherzustellen, dass die Ladevorrichtungen verbessert werden. Das zweite Fahrzeug ist ein Langstrecken-Transporter mit Sattelauflieger, ebenfalls leer.

Während der Kontrolle des ersten LKW sehen wir Tiertransporter vorbeifahren, die Geflügel innerhalb von Polen transportieren. Wir hoffen, dass wir diese zu einem späteren Zeitpunkt kontrollieren können. Nach zwei Stunden Wartezeit wird ein weiterer Transporter mit Sattelauflieger für die Kontrolle angehalten. Er hat Kühe geladen, die nach Kasachstan transportiert werden sollen. Leider stellen wir hier einige Verstösse fest: Der Fahrer hat kein Heu und keine Einstreu für die Tiere dabei, was bei Langstreckentransporten verpflichtend ist. Bereits jetzt können die Tiere deshalb nur auf stark verschmutzter Einstreu stehen oder liegen. Darüber hinaus sind die Temperatursensoren defekt und die Routenplanung ist unrealistisch. Der Fahrer und das Transportunternehmen erhalten hohe Geldbußen. Zudem werden Beschwerden an die zuständigen Behörden geschickt.

Tag 2:

Heute ist viel los! Der erste Transporter, der angehalten wird, hat Geflügel geladen und ist von demselben Unternehmen, das wir gestern gesehen haben. Geflügeltransporte sind immer sehr traurig, aber wir sind zumindest froh zu sehen, dass das Fahrzeug mit einer professionellen Seitenabdeckung ausgestattet ist, die auch für den Transport im Winter geeignet ist. Vor drei Jahren hatten wir an derselben Stelle Kontrollen mit der ITD durchgeführt und die Geflügeltransporte waren so katastrophal, dass sie zum Tod einiger Tiere geführt hatten. Die ITD Inspekteure bestätigen uns, dass das Unternehmen seine Fahrzeuge nach den im Jahr 2016 verhängten Geldbußen erneuert hat und diese nun zeitgemäß sind und den Vorgaben entsprechen. Als nächstes untersuchen wir zwei Langstrecken-Transporte mit Rindern. Wir sind erleichtert: Der erste Transport wird gewissenhaft durchgeführt und auch die Kontrolle des zweiten Transports zieht nur eine Warnung für den Fahrer nach sich.