Projektleiterin und Tierärztin Tea Dronjić misst die Temperatur im Innern eines Rindertransporters. Bis 35 Grad werden von der EU noch toleriert. Was darüber ist, verstößt gegen die Vorschriften.
Lange Staus, ungenügende Kontrollen und keine Notfallinfrastruktur: Unsere Recherche an der kroatisch-montenegrinischen Grenze zeigt gravierende Mängel beim Export lebender Tiere aus der EU.
EFTA-Gerichtshof stärkt Schutz von Blutstuten in Island
Der EFTA-Gerichtshof hat entschieden, dass die Blutentnahmen bei trächtigen Stuten zur Gewinnung des Hormons PMSG als wissenschaftliches Verfahren einzustufen sind. Damit unterliegen sie den geltenden Tierschutzvorschriften für Versuchstiere. Für die Blutstuten in Island ist das ein wichtiger Schritt.
Hitzeschutz auf dem Prüfstand - Recherche zeigt starken Nachholbedarf an deutschen Schlachthöfen
Projektleiterin Iris Baumgärtner dokumentiert einen wartenden Lkw vor einem deutschen Schlachtbetrieb.
Wie gut schützen Schlachthöfe Tiere vor Hitze? Unsere Recherche in Deutschland zeigt: Bei vielen Schlachthöfen fehlen wirksame Massnahmen oder sie reichen nicht aus. Für die Tiere kann das lebensgefährlich werden. Wir fordern wirksamen Hitzeschutz und artenspezifische Temperaturgrenzen, damit Tiere bei zu hohen Temperaturen nicht transportiert…
Medienmitteilung: Mercosur-Abkommen: Ständerat muss Tierwohl zur Bedingung machen
Der Ständerat berät in der Herbstsession über das Abkommen mit den Mercosur-Staaten. Unter anderem sieht dieses ein zollfreies Kontingent für Rindfleischimporte vor. Tierschutzorganisationen warnen vor den Konsequenzen: Günstiges Fleisch aus sogenannten Feedlots, in denen massive Tierwohlprobleme herrschen, untergräbt die Schweizer…
Offener Brief: Ständerat muss Tierwohl zur Bedingung machen
In einem offenen Brief fordern wir gemeinsam mit 15 weiteren Tierschutzorganisationen verbindliche Tierschutzstandards im Mercosur-Abkommen. Der Ständerat berät in der Herbstsession über das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten. Es soll unter anderem den Marktzugang für Rindfleisch aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay…
Medienmitteilung: Zehn Stunden Fahrt statt kurzer Wege - Transport von Schweizer Ferkeln nach Deutschland wirft Fragen auf
Die Endstation der Schweizer Ferkel: Der deutsche Schlachthof
Wir fordern in einem offenen Brief das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und den Verband für Schweizer Schweinehaltung (Suisseporcs) zur Stellungnahme auf. Anlass sind wöchentliche Transporte von 900 Ferkeln in einen Schlachtbetrieb in der Nähe von Stuttgart, Deutschland.
"Neue Zürcher Zeitung" berichtet über Tierexporte aus der EU per Schiff
Ein Journalist der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) hat für seine Reportage über den Export lebender Tiere per Schiff unsere Projektleiterin Maria Boada-Saña auf einem Einsatz in Cartagena begleitet. Der entstandene Artikel gibt Einblick in ein sonst verborgenes Geschäft, in dem fühlende Lebewesen bloss eine "Ware" sind.
Beschwerde gegen die neue Lizenz für Islands Blutfarmen
Die isländische Veterinärbehörde MAST hat dem Pharmaunternehmen Ísteka überraschend eine neue, auf zwei Jahre befristete Lizenz zur Blutentnahme bei trächtigen Stuten erteilt. Damit stellt sie sich gegen geltendes Recht. Das nehmen wir nicht hin. Gemeinsam mit Partnerorganisationen gehen wir juristisch gegen den Entscheid vor.
Unser Flottenbericht 2026 hat international grosse Aufmerksamkeit erregt. Zahlreiche Medien haben über unsere Recherchen zur globalen Tiertransportflotte und die dokumentierten Missstände berichtet. Eine Auswahl der Berichterstattung aus verschiedenen Ländern finden Sie hier.