26Februar2018

Polen | Bodzentyn, Lagow | Rinder- und Pferdemarkt

Insgesamt sind wir zehn Mal auf den Rinder- und Pferdemärkten. Die Zahl der Tiere hat sich auf ca. 350 Rinder und 30 Pferde eingependelt. Wir protokollieren wie immer, die tierschutzrelevanten Punkte: Bei sieben Kühen stellen wir überlange, Schmerz verursachende Klauen fest, zwei Kühe sind völlig verwahrlost und abgemagert und bei zweien finden wir Verletzungen. Eine Kuh stammt aus Deutschland. 

Die Situation der Pferde ist anders. Hier finden wir keine kranklen oder verletzten Tiere. Ihr Zustand ist normal.
An einem Markttag entdecken wir einen Händler, der in seinem Auto zehn Kälber geladen hat. Gut, dass an diesem Tag auch ein Amtsveterinär vor Ort war. Wir informieren ihn und er übernimmt den Fall sofort. Was dabei herausgekommen ist, ob gegen den Händler eine Strafe verhängt wurde, wissen wir noch nicht.
Im Februar ist es noch sehr kalt. Deshalb sind die Markttage sehr kurz. Sie fangen früh an und enden bereits gegen neun Uhr. Sämtliche Beanstandungen, die wir dokumentieren konnten, haben wir in Beschwerdeform an die Behörden gemeldet.