13März2015

Europäisches Parlament diskutiert Tierschutzprobleme bei CO2-Betäubung Kommission lehnt Verantwortung ab

Straßburg 13.03.2015. Europäische Tierschutzorganisationen und Parteien kritisieren seit Jahren die Betäubung von Schlachtschweinen mit Kohlendioxid (CO2). Die CO2-Betäubung ist aus Sicht des Tierschutzes eine „Qualbetäubung, weil die Schweine bis zu 60 Sekunden unter Schmerzen und Panik leiden“, so Projektleiterin Sabrina Gurtner, Animal Welfare Foundation. Bereits vor 10 Jahren hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA die Mitgliedsstaaten aufgefordert, die CO2-Betäubung schrittweise einzustellen, da es sich hierbei nicht um ein tiergerechtes Verfahren handele. „Jetzt hat sich das Europäische Parlament erstmals dem Thema angenommen“, freut sich Sabrina Gurtner.