"Neue Zürcher Zeitung" berichtet über Tierexporte aus der EU per Schiff
Ein Journalist der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) hat für seine Reportage über den Export lebender Tiere per Schiff unsere Projektleiterin Maria Boada-Saña auf einem Einsatz in Cartagena begleitet. Der dabei entstandene Artikel gibt Einblick in ein sonst verborgenes Geschäft, in dem fühlende Lebewesen nur eine "Ware" sind.
Während mehrerer Tage begleitete der Autor Maria Boada-Saña bei ihrer Recherchearbeit im spanischen Hafen Cartagena, einem der wichtigsten Ausgangspunkte für Tiertransporte per Schiff aus der Europäischen Union. Die Reportage zeigt, wie Rinder und Schafe aus verschiedenen EU-Ländern über Spanien nach Nordafrika exportiert werden – oft auf alten Tiertransportschiffen und unter Bedingungen, die aus Sicht des Tierschutzes höchst problematisch sind.
Der Artikel beleuchtet die verschiedenen Stationen dieser Lieferkette – von Mastbetrieben über den Transport zum Hafen bis zur Verladung auf Schiffe. Er zeigt zudem auf, weshalb diese Transporte überhaupt stattfinden, welche wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen und weshalb eine wirksame Kontrolle des Tierwohls nach dem Verlassen europäischer Häfen kaum mehr möglich ist.
Auch die von uns seit Jahren dokumentierten Probleme der Tiertransportflotte finden Eingang in die Reportage. So thematisiert die NZZ unter anderem den Einsatz alter, zu Tiertransportern umgebauter Schiffe, dokumentierte Unglücke der vergangenen Jahre sowie die fehlende Transparenz darüber, was mit den Tieren während der Seereise und nach ihrer Ankunft geschieht.
Wir freuen uns, dass dieses oft unsichtbare Thema durch die sorgfältig recherchierte Reportage einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Den vollständigen Artikel der NZZ können Sie hier lesen.
