13. Januar 2026

Neuer Film über das Leid der Blutstuten in Südamerika

Nach über zwei Jahren Recherche veröffentlichen wir einen neuen Film über das Leid der Blutstuten in Uruguay und Argentinien. Unsere Dokumentation zeigt, wie trächtige Stuten in Uruguay und Argentinien ausgebeutet werden. Zwang, Panik und unbehandelte Verletzungen gehören zum Alltag. Renommierte Expertinnen und Experten ordnen die Aufnahmen aus…

12. Januar 2026

Artikel über Blutfarmen im Magazin des Österreichischen Islandpferdeverbands

Der Österreichische Islandpferdeverband berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Verbandsmagazins „Islandpferde in Österreich“ über unsere Recherchen in Island. Gerade mit Blick auf das Schicksalsjahr 2026 für die Blutstuten ist diese Aufmerksamkeit besonders wertvoll. Denn nun müssen Regierung und Veterinärbehörde entscheiden, ob sie das grausame…

05. Januar 2026

Tiertransporte per Schiff: Medien greifen offenen Brief an die IMO auf

Die Flotte der rund 110 Tiertransportschiffe ist im Schnitt deutlich älter und wesentlich gefährlicher als übrige Handelsschiffe. Das bringt regelmässig Tiere in Gefahr.

Mehrere Medien berichten über unseren offenen Brief an die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO). Gemeinsam mit 35 weiteren Tierschutzorganisationen aus aller Welt fordern wir verbindliche internationale Regeln für Tiertransportschiffe. Anlass sind wiederholte schwere Unglücke auf See sowie die alarmierende Situation einer überalterten…

23. Dezember 2025

Einsatz für die Lämmer in Italien

Die letzten Tage waren wir zwischen Slowenien und Italien unterwegs, um Lämmertransporte zu kontrollieren. Insgesamt haben wir neun LKWs überprüft. Abgesehen von kleineren Verstößen – etwa zu niedriger Deckenhöhe oder Tränken, die für Lämmer ungeeignet sind – konnten wir keine gravierenden Missstände feststellen. Das überrascht uns positiv, denn in…

11. Dezember 2025

Brief an IMO: Zusammen mit 35 weiteren Organisationen fordern wir dringende internationale Regeln für Tiertransportschiffe

Gemeinsam mit 35 weiteren Tierschutzorganisationen fordern wir die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf, endlich verbindliche internationale Vorschriften für Tiertransportschiffe einzuführen. Grund ist die zunehmende Zahl an Vorfällen und eine immer älter werdende Flotte von Tiertransportschiffen. Dies gefährdet Tiere, Menschen, die…

28. November 2025

Spiridon II: Mindestens 340 tote Tiere – die Überlebenden in Libyen ausgeladen

Das "Schiff des Grauens", die Spiridon II, vor Anker in der Türkei (Bild vom 10. November 2025).

Eine solche Tragödie darf sich nie wiederholen. Wir haben die Unterschriften bei der WOAH eingereicht und fordern eine Untersuchung des Falls sowie ein Verbot des Transports lebender Tiere auf hoher See!

 

21. November 2025

Vetimpulse berichtet: Warum Island die PMSG-Blutfarmen nicht weiter genehmigen darf

Ein Mitarbeiter auf einer isländischen Blutfarm tritt eine Stute mit den Füßen.

In einem ausführlichen Bericht erläutert die veterinärmedizinische Zeitung Vetimpulse, wie Island weiterhin die Gewinnung von PMSG aus dem Blut trächtiger Stuten erlaubt – trotz EU-Warnung, massiver Tierschutzbedenken und laufender Verfahren. Dabei bezieht sich das Magazin auch auf unsere neuen Recherchen aus Island, die die erschütternden Zustände…

17. November 2025

Das Horror-Schiff kehrt zurück – Spiridon II auf Todeskurs nach Uruguay

Die Spiridon II ist wieder auf dem Weg nach Uruguay, die überlebenden Tieren sind noch immer an Bord. Die wenigsten dürften die Überfahrt überleben.

Die Qual der Tiere nimmt kein Ende: Nachdem die "Spiridon II" wochenlang vor der türkischen Küste festlag und keine Entladeerlaubnis erhielt, hat der Frachter nun wieder Kurs auf Uruguay genommen. Für die fast 3.000 Rinder an Bord – die Hälfte davon trächtig – bedeutet das einen weiteren Monat eingepfercht auf dem Schiff. Futter und Wasser sind…

10. November 2025

Medien machen auf Fall von uruguayischen Rindern auf der "Spiridon II" aufmerksam

Die "Spiridon II" am Dock.

Unsere Recherchen finden Gehör: Der Fall von knapp 3.000 Rindern aus Uruguay, die nach einer einmonatigen Überfahrt fast einen Monat vor der türkischen Küste festgehalten wurden, schlägt grosse mediale Wellen. Dank eines Partnerteams vor Ort konnten wir den Fall dokumentieren, wodurch der Druck auf die Behörden erhöht und die Öffentlichkeit…