10. November 2025

Medien machen auf Fall von uruguayischen Rindern auf der "Spiridon II" aufmerksam

Die "Spiridon II" am Dock.

Das französische Online-Medium "Brut" hat ein sehr aufwändiges Video über den Fall der "Spiridon II" gemacht. Interviewt wird auch unsere Projektleiterin Maria Boada Saña.

"The Animal Reader" interviewt unsere Projektleiterin Maria Boada Saña zum Fall der 3000 Rinder an Bord der "Spiridon II".

Unsere Pressesprecherin Tabea von Ow äussert sich bei "Le Parisien" zum Fall.

Der Fall von fast 3.000 Rindern aus Uruguay, die seit fast drei Wochen vor der türkischen Küste festgehalten werden, sorgt in den Medien für Aufsehen. Dank eines Partnerteams vor Ort konnten wir den Fall dokumentieren, wodurch der Druck auf die Behörden erhöht und die Öffentlichkeit informiert wurde. Nachdem es nach Uruguay zurückgekehrt war, verschwand das Schiff für mehrere Tage, bevor es plötzlich in Libyen auftauchte und dort die überlebenden Tiere entlud. Es befindet sich nun im Libanon. Doch die Weltöffentlichkeit schaut nicht weg.

Fast einen Monat lag das Frachtschiff Spiridon II mit mehreren tausend Rindern an Bord vor der türkischen Küste. Zuvor war es bereits einen Monat auf See gewesen. Die Tiere waren auf engstem Raum eingesperrt, die Versorgung unzureichend - und eine Entladung wurde nicht erlaubt. Grund dafür waren Unstimmigkeiten bei den Importdokumenten. Nachdem wochenlang keine Lösung gefunden wurde, nahm das Schiff am 14. November wieder Kurs nach Uruguay auf. Als es sich vor der Küste Tunesiens befand, verschwand es plötzlich für mehrere Tage vom Radar. Als es erneut ein Signal sendete, befand es sich plötzlich in Libyen. Dort wurden, wie wir heute wissen, alle überlebenden Tiere ausgeladen. Das Schiff fuhr dann weiter in den Libanon, wo es bis heute liegt. 

Unsere Recherchen und Bilddokumentationen vor Ort haben international grosse Aufmerksamkeit ausgelöst: Zahlreiche Medien berichten über die dramatische Lage der Tiere und zitieren unsere Beobachtungen. Ausserdem haben mehrere Partnerorganisationen unsere Recherchen aufgenommen und versuchen nun mit eigenen Pressemitteilungen, an die Medien zu gelangen. 

Zu den Medien, die über den Fall berichteten, gehören unter anderem:

  • The Animal Reader (Englisch, inklusive Video-Interview mit unserer Projektleiterin Maria Boada Saña) 
  • Le Parisien (Französisch/Englisch, inklusive Video-Interview mit unserer Pressesprecherin Tabea von Ow)
  • Der Standard (Deutsch, inklusive Interview mit unserer Projektleiterin Iris Baumgärtner)

Fernsehen: